Archiv für die Kategorie ‘Unterrichtsstörungen’

ADS-Kinder in der Schule… heute im Matheunterricht:

Mathestunde

Marco kommt schlecht gelaunt nach Hause und macht gleich seinem Ärger Luft: “Unsere Mathelehrerin ist so unfair. Bloß weil ich gesagt habe, das Mareike und Nina die Klappe halten sollen, damit ich was in Mathe mitkriege, muss ich jetzt eine Strafarbeit machen. Ich hasse Mathe und die blöde Lehrerin!“

Dann verschwindet er in seinem Zimmer und widmet sich ausgiebig seinem liebsten Handyspiel.

Eine ganze Zeit später kommt die Mutter in sein Zimmer und will nun genau wissen, was los war und ob er noch Hausaufgaben zu machen hätte. Dann erzählt Marco genau, was passiert ist: „Ich sitze in der Mathestunde und versuche mich auf die Lehrerin zu konzentrieren, die heute ein neues Thema erklärt. Neben mir zappelt Felix, vor mir kippelt Max und hinter mir unterhalten sich Nina und Mareike über ihr spannendes Wochenend-Erlebnis.

Ich schaue zuerst die Jungs böse an, die mich ablenken, dann nach hinten zu den Mädels. Aber die lassen sich nicht stören und erzählen munter weiter. Ich drehe mich wieder um und zische ihnen ein „seid doch mal leise“ zu. Unbeeindruckt machen sie weiter. Dann hat es mir gereicht und ich sagte laut: „Klappe halten!“.

Die Lehrerin scheint nichts mitbekommen zu haben und ist über meine Äußerung empört. „Marco – nach der Stunde kommst du zu mir und holst dir deine Zusatzaufgabe ab – für das Stören des Unterrichts“, sagt sie zu mir. „Aber das ist doch ungerecht! Schließlich habe ich doch gar nichts gemacht!“, protestiere ich. „Die Lehrerin merkt nichts und ich bekomme die Strafarbeit. Die Mädchen dagegen können sich alles erlauben…

Jetzt habe ich keine Ahnung, was als Hausaufgabe auf ist und lösen könnte ich sie sowieso nicht, denn ich habe nichts kapiert. Voll unfair!“

Morgen steht wieder Mathe auf dem Stundenplan. Wird es der Mutter nach diesem Erlebnis gelingen, Marco dazu zu bringen, sich zu erkundigen, was Hausaufgabe ist, sich erklären zu lassen, was er nicht verstanden hat und dann die Hausaufgabe + Strafarbeit für morgen zu erledigen?

Oder wird er sich mit seinen Handy- und Computerspielen beschäftigen, die ihm garantiert EERFOLGSERLEBNISSE bescheren und morgen mit dem nächsten Frust von der Schule nach Hause kommen…

Warum Erfolgserlebnisse so wichtig sind…

Heike Werner-Reinbold, MIND-LERNWERKSTATT
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Heike Werner-Reinbold
OptiMind-Trainer, ADS-Staerkencoach

Warum ADS in der Schule ein Handicap ist?

Man geht heute von Kindern aus, die wacher, aufgeweckter, neugieriger, unruhiger, leichter stimulierbar, empfindlicher und dünnhäutiger als andere GEBOREN werden. Oft sind sie auch sehr kreativ und phantasievoll. Diese Eigenschaften werden also als „BEGABUNG“ mitgebracht.

Doch Kreativität und Phantasie sind in der Schule meist nicht gefragt. Dort wird in erste Linie die linke Gehirnhälfte, die für das logische Denken, die Sprache, das Bewusstsein und das Schritt-für-Schritt Arbeiten zuständig ist, angesprochen und trainiert.

Unser Gedächtnis speichert aber bloße Zahlen, Daten und Fakten wesentlich schlechter ab und Bilder und Filme wesentlich besser. Und in letzterem sind ADS-Kinder besonders gut.

Bilder

Außerdem sind sie in der Lage, wesentlich mehr Informationen gleichzeitig wahrzunehmen, als die große Masse von Menschen. Sie müssen also eine noch viel größere Informationsmenge verarbeiten, um das Wesentliche herauszufiltern, wenn es nicht gleich offensichtlich ist. Das gelingt ihnen leider nur mit großen Schwierigkeiten – während sie vieles sehr detailgetreu und phantasievoll wiedergeben können.

Was passiert aber, wenn im Unterricht keine Disziplin herrscht? Wenn immer wieder einer zum Papierkorb läuft, andere mit dem Nachbarn quatschen und wieder andere sich ein Spiel daraus machen, den Lehrer vom eigentlichen Thema abzubringen und ihn in eine Diskussion verwickeln, aus der er/sie nur mit großem Redeschwall wieder herauszukommen versucht?

Dann geht es dem ADS-Kind so, wie Ihnen, wenn Sie beim Telefonieren gleichzeitig die Frage einer anwesenden Person beantworten sollen, der Postbote an der Tür klingelt und Ihre Unterschrift will und in der Küche die Milch auf dem Herd überkocht. Sie sind mit zu vielen gleichzeitigen Reizen überfordert!

Aber nicht nur ADS-Kinder leiden unter solchen Situationen im Unterricht. Auch für alle anderen sind das keine Lernbedingungen, in denen effektiv gearbeitet werden kann und vermutlich sind Sie als Eltern und auch die Lehrer/in gleichermaßen gestresst.

Das Gute daran ist, dass es nicht so bleiben muss. Sie können mithelfen, eine Veränderung herbeizuführen, wenn Sie das möchten.

Um nicht nur Sie, sondern auch die Lehrer Ihres Kindes zu unterstützen, geben Sie bei Bedarf einfach diese Informationen weiter:

Ich schenke Ihrem/rer Lehrer/in mein ebook „7 Bausteine für störungsfreies Unterrichten bei eigenwilligen Kindern“ und lade sie in meine Lehrer-Kreativ-Seminar-Reihe ein.

Die Lehrer lernen, ebenso gut mit ihrer rechten Gehirnhälfte zu arbeiten und trainieren diese auch bei ihren Schülern. Die ADS-Kinder Ihrer Klasse werden sich endlich verstanden fühlen und müssen den Unterricht nicht mehr stören, die Klassendurchschnitte werden sich verbessern und Schule wird endlich störungsfrei und effektiv sein.

Helfen Sie durch Ihre Empfehlung mit, 2015 zu einem stressarmen Schuljahr werden zu lassen!

Schauen Sie den Link an und geben ihn dann einfach an den/die  Lehrer/in Ihres Kindes weiter: http://www.imunterricht.wordpress.com/seminar-anmeldung/

Herzlichen Dank dafür.

Übrigens – kennen Sie mein ebook für Eltern von ADS-Kindern? Wenn nicht – hier können Sie es kostenlos anfordern.

Kreative Grüße
Heike Werner-Reinbold
OptiMind-Trainer, Lehrer- und ADS-Staerkencoach